Der VDD -  Gruppe Niederrhein

Das genaue Gründungsdatum der Gruppe Niederrhein liegt im Dunkeln: Das Deutsche Gebrauchshund-Stammbuch gibt 1903 als Gründungsjahr unserer Gruppe und 1904 als Jahr des Eintritts in den JGHV an. Nicht bekannt ist, woher diese Jahreszahlen stammen, denn die Gruppe selbst ging bisher von einer Gründung im Jahr 1921 aus. Ein offizielles Gründungsdatum lässt sich aber nicht finden.  Aus dem Protokoll der Jahreshauptversammlung des VDD vom 26. Februar 1921 geht hervor, dass sich im „Gau Rhein“ die Ortsgruppen „Nieder¬rhein“ und „Mittelrhein“ gebildet haben. Es liegt somit nahe, dass sich das Gründungsjahr 1903 auf den damaligen „Gau Rhein“ des VDD bezieht. Auf jeden Fall ist die Gruppe Niederrhein aber mehr als 90 Jahre alt und eine der ältesten Gruppen des VDD.

Auf eine namentliche Nennung herausragender Persönlichkeiten der Gruppe Niederrhein möchten wir in diesem Zusammenhang bewusst verzichten. Sie könnte nicht allen gerecht werden, die sich um die Gruppe, den VDD und das Jagdhundewesen verdient gemacht haben. Eine chronologische Auflistung der Vorsitzenden und Zuchtwarte darf aber nicht fehlen.

 

 

Vorsitzende
  Zuchtwarte  
       
Kaspar Siepen 1921 - 1951 A. Schirmer   1921 - ?
Winand Hergarten 1951 - 1953 Josef Lücke ?
Hubert Schiffer 1953 - 1981 Wilhelm Siepen ? - 1981
Joachim Engels 1981 - 1982 Claus Braschoss 1981 - 1982
Allobernd Janssen 1982 - 1997 Dr. C. Schürner 1982 - 2000
Peter Köllen 1997 - 2000 Birgitt Dufrenne seit 2000
Dr. C. Schürner 2000 - 2014    
Horst Peddenbruch seit 2014    

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurzeit hat die Gruppe Niederrhein ca. 390 Mitglieder. Ihr Einzugsgebiet beschränkt sich nicht – was man bei dem Namen vielleicht annehmen könnte - auf die rheinische Tiefebene und damit auf die fla­chen Niederwildregionen um Köln und Düsseldorf bis Wesel. Viele Mitglieder wohnen und jagen im Mittel­gebirge, wie dem Bergischen Land, dem Siegerland oder der Eifel.

 

Abhängig von der Lage des Reviers, in dem ein Hund hauptsächlich zum Einsatz kommt, kann daher der Schwer­punkt sei­ner Arbeit im Feld oder im Wald liegen. Gerade unser Deutsch-Drahthaar als vielseitiger Jagdgebrauchshund bietet sich hierfür besonders an. Zur Ausbildung und Prüfung unserer Hunde stehen der Gruppe ein sehr gutes Gewässer und gute Feld- und Waldreviere zur Verfügung. Den Revierinhabern auch an dieser Stelle hierfür nochmals unserer besonderer Dank.

 

Es ist so nicht verwun­derlich, dass an unseren Prüfungen auch häufig Vorstehhunde anderer Rassen teilnehmen. Auch diese sind bei uns willkommen, fühlen wir uns doch alle der gemeinsamen Sache verpflichtet, der Jägerschaft brauchbare Hunde für eine waidgerechte Jagdausübung zur Verfügung zu stellen.